Album Vorhanden

Einleitung

Der Titel dieses Albums heisst “Paramita; Buddhistische Volkslieder aus Amerika”. Paramita bedeutet “Uebersetzen”, d.h wenn wir uns von einem Ufer zum andern setzen, vom Leiden hinweg bewegen, vom verwirrten Zustand zu dem der Erleuchtung, dann ist es “Paramita” – wir setzen uns ueber.  

Eines der wichtigen Hilfsmittel im Buddhismus zum “ubersetzen” war und ist die Musik. So begegnen wir uns in Asien buddhistische Musik auf Schritt und Tritt, zum Beispiel die Sutra-Gesange der Moenche in Thailand, die Trommelklaenge des holzernen Fisches im chinesischen Tempel, die tiefen Mantra Toene der tibetischen Moenche, das Drehen der Gebetsmuehle, das Blasen des langen Horns. Gemeinsam dienen sie als Mittel zum Lob der “Drei Kostbarkeiten”, dem Buddha, Dharma und Sangha. Und wie in jedem buddhistischen Kultur seit der Zeit des Buddhas vor mehr als 2500 Jahre haben buddhistische Musikstuecke den Menschen tief in ihren Herzen Frieden und Einsicht beigebracht.  


Von links nach rechts : Brian Godchaux, Josh Michaell, Rev. Heng Sure, Paul Hostetter, Robin Petrie, Alan Senauke, Henry Kaiser  

Und nun haben in den Westen das Rezitieren von Sutras, Mantras und Buddhas Name nicht nur ein neues Zuhause sondern auch einen neuen musikalischen Ausdruck gefunden. Volksmusik war schon immer ein beliebtes Mittel, menschliche Erfahrungen und Emotionen darzustellen. Ganz besonders reizend und lohnenswert erscheint hierbei die Idee, die zeitlosen Weisheiten buddistische Lehre in einem traditionell-westlichen Ambiente musikalisch zu verbinden. Dabei sind die zeitlosen und zeitgenoessisch modernen Themen der Stuecke tief verwurzelt in westlicher Volksprache.  

Wir bieten nachfolgend diese funfzehn Songs dem Drei Juwelen und all den Hoerer aus Ost und West an. Moege alle Lebewesen sich vom Leiden befreien und die Erleuchtung finden.



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